Leistungsspektrum

 

operative Leistungen - Leistenbruch

 

 

Leistenbrüche (Leisten-Hernien) bezeichnen das Vorfallen von Darm und Bauchfell durch eine Muskellücke in der Bauchwand – hervorgerufen durch eine Gewebeschwäche. Aus anatomischen Gründen sind Männer deutlich häufiger betroffen als Frauen. Symptome äußern sich zunächst meist durch einen ziehenden Schmerz in der Leistenregion, der vor allem bei Belastung auftritt. Später kommt es zu einer sichtbaren Schwellung. Ein Leistenbruch bildet sich nicht von selbst zurück. Der operative Verschluss ist die einzige Möglichkeit, Einklemmungen von Organen und damit schwerwiegende oder sogar lebensbedrohliche Folgen zu vermeiden.

 

Es existieren verschiedene Operationsverfahren. Neben den sog. offenen Operationen mit Muskelnaht- oder Netztechnik kann ein Leistenbruch heute vielfach auch minimal-invasiv, also endoskopisch / laparoskopisch, operiert werden. Dabei wird ein spezielles Kunststoffnetz wird von innen gegen die Leistenwand geheftet. Hierzu sind nur minimale Leistenschnitte mit einer Größe von ca. 1 cm notwendig. Durch Einwachsen wird das Netz fester Bestandteil der Bauchwand. Das Risiko einer Neuerkrankung (Rezidiv) wird minimiert. I.d.R. ist bei allen Netztechniken eine Wiederaufnahme der körperlichen Belastung schon nach wenigen Tagen möglich.

 

Welche OP-Technik im Einzelfall die richtige ist, ist abhängig von Art und Schwere des Leistenbruchs. Auch Faktoren wie Lebensalter, Voroperationen, Gewicht oder sportliche Aktivität müssen in die Entscheidung einbezogen werden. Nach ausführlicher Anamnese und eingehender Untersuchung erläutern wir Ihnen das für Sie optimale OP-Verfahren und erklären Ihnen den weiteren Verlauf. Bei allen Verfahren kann die Operation sowohl in Lokalanästhesie als auch in Allgemeinnarkose stattfinden. Der Eingriff erfolgt im Operationszentrum an der Wittekindstraße.

 

 

Chirurgische Praxis Lothar Gussning - Kampstraße 32 (Eingang Petergasse) - 44137 Dortmund - Tel. 0231/ 14 50 41 - Email: praxis@lothar-gussning.de